2.1 Stressproblem

 

Es kommt nicht darauf an, woher der Wind weht,

sondern wie man die Segel setzt!

 

Das Problem ist nicht der Wind, sondern das Segel.

Sind Arbeit und Stress untrennbar miteinander verbunden? Führen ein hohes Arbeitspensum, Zeit- und Leistungsdruck zwangsläufig zu negativem Stress für den Körper sowie zu Leistungseinbußen und Überforderung? Nein. Stress ist nicht das Monster, das uns alle krank macht. Im Gegenteil: In die richtige Richtung gelenkt, steigert Stress erst unsere psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Denn Stress ist eine ganz natürliche Aktivierungsreaktion unseres Körpers, die unsere Lebens- und Schaffenskraft fördern und stärken, genauso aber auch hemmen und sogar zerstören kann. Ob diese Aktivierung nun leistungssteigernd und gesundheitsfördernd oder eher leistungshemmend und gesundheitsschädlich für uns ist, hängt von unserer persönlichen Bewertung der Stressfaktoren ab. Das bedeutet, Stress ist wie ein starker Wind, der auf jeden von uns einwirkt. Dieser kann uns wirkungsvoll antreiben, genauso aber auch bremsen und sogar in extreme Schieflagen bringen. Die entscheidende Frage ist nur, wie jeder Mensch selbst mit der Kraft des Windes umgeht bzw. sein persönliches Segel in den Wind stellt.

 

Die subjektive Bewertung ist entscheidend.

Hauptursache für negative Stressbelastungen sind unsere Gedanken, denn diese bestimmen, wie wir die Ereignisse in unserem Leben bewerten. Ob wir sie als Herausforderung ansehen, die es zu meistern gilt, oder eher als Katastrophe, die uns Kraft, Nerven und Lebensfreude kosten und uns in unserer Lebensqualität einschränken. Genau von dieser subjektiven Bewertung hängt es ab, ob ein Stressfaktor von uns als belastend wahrgenommen wird oder nicht, und ob er sich negativ auf unsere Gesundheit und Schaffenskraft auswirkt. Wären andererseits äußere Umstände, wie etwa eine hohes Arbeitspensum, zwischenmenschliche Konflikte, Schicksalsschläge oder die an uns gestellten beruflichen und privaten Aufgaben die entscheidenden Ursachen für Stress, dann müssten alle Menschen unter den gleichen Bedingungen gestresst sein. Dem ist jedoch de facto nicht so. Denn viele Menschen unterliegen denselben Lebens- und Arbeitsbedingungen und somit den gleichen Belastungen, aber nicht alle erleiden einen Schiffbruch, wie etwa eine Depression oder einen Burnout. Das heißt, psychische Belastungen hängen meist nicht von den Umständen ab, sondern davon, wie jeder Mensch selbst, die Ereignisse in seinem Leben beurteilt.

 


 

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